8 ½ Tipps, um in einer verrückten Welt produktiv und gesund zu bleiben

Zeichnung eines überbeschäftigten Mannes

Wir alle kennen wohl das Gefühl: Wir verbringen den ganzen Tag mit der Arbeit, hangeln uns durch unsere To-Do-Liste, aber wenn es 5 Uhr ist, hat man das Gefühl, nicht „wirklich“ etwas erreicht zu haben. 

Seltsamerweise ist es möglich, gleichzeitig sehr beschäftigt und unproduktiv zu sein. Wenn wir uns aufreiben und nirgendwo hinkommen, ist es Zeit, vom sprichwörtlichen Hamsterrad abzusteigen und etwas zu ändern.

Egal, ob es Probleme mit der Produktivität sind, wenn man sich an einen neuen Zeitplan anpassen muss, oder eben ein Virus alles durcheinander bringt. Hier sind acht Tipps, wie man Dinge erledigen kann – und dabei gesund bleibt.

1. Bewege Dich

Jeder weiß, dass Bewegung die Gesundheit verbessert, aber wussten Du, dass Aktivität auch Deine Produktivität steigern kann? Es spielt keine Rolle, ob Du nur 5 oder 10 Minuten Zeit hast – selbst ein kurzes Training hilft Dir, den ganzen Tag über produktiv zu bleiben. Hier sind einige Möglichkeiten, wenn ein Fitnessstudio keine Option ist:

  • Du arbeitest an einem Schreibtisch? Steige einmal pro Stunde vom Stuhl auf und mache einen kurzen Spaziergang oder 10 Kniebeugen. Einen kurzen Spaziergang? Vielleicht gehst Du einfach zu einer Toilette die weiter weg ist, nimmst die Stiege statt den Aufzug, … sei kreativ!
  • Mangelnde Motivation? Probiere diese Tipps für ätherische Öle, um Dein Training zu verbessern.
  • Fühlst Du Dich zu aufgedreht? Mach Yoga. Trage während der Übung einen Tropfen Weihrauch oder Lavendel auf, das hilft um „auf dem Boden“ zu bleiben.
  • Du hast Kinder? Finde etwas, an dem jeder im Haus mitmachen kann, wie z.B. Tanzen.
  • Du würdest mit Deinem Hund spazieren gehen, hast aber keinen? Nimm Dir eine virtuelle Leine und geh mit Deinem inneren Schweinehund ein Runde um den Block.

2. Beginne den Tag richtig

Die erste Stunde des Tages gibt die Richtung für den Rest vom Tag vor. Starte einen produktiveren Tag, indem Du eine Morgenroutine erstellst und dabei bleibst. Deine Routine kann so einfach sein, dass Du nur 5 brauchst. Aber Du kannst sie natürlich auch auf 15 bis 30 Minuten ausdehnen, um zu meditieren, mit dem Hund spazieren zu gehen oder mit den Kindern ein Spiel zu spielen. Es ist einfach wichtig und ein gutes Gefühl wenn Du schon am Morgen etwas für Dich selber tust. Denn wenn Du am Morgen nichts für Dich tust, dann wird am Ende des Tages keine Zeit dafür bleiben.

Routinen haben den Vorteil, dass Dein Gehirn nicht darüber nachdenken muss. Einmal dran gewöhnt passiert es automatisch. Und das spart dem Gehirn eine Menge Energie!

Kein Morgenmensch? Steigere Deine Energie mit guten Gewohnheiten und Du wirst in kürzester Zeit von „benommen“ zum Macher!

  • Stehe jeden Tag zu einer konstanten Zeit aus dem Bett.
  • Wecke Deine Sinne mit einer energetisierenden Diffusormischung wie Eucalyptus Radiata und Lemon, sobald Du aus dem Bett rollst.
  • Iss ein nahrhaftes Frühstück – je bunter, desto besser!
  • Mach Dir einen grünen Smoothie oder einen frischen Saft, der dich mit all den Mineralien, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt, die Dich fit machen für den Tag.

3. Bewältige jeweils eine Aufgabe

Denkst Du, Multitasking ist der beste Weg, um Dinge zu erledigen? Denk nochmal. In den meisten Fällen macht Multitasking Dich weniger produktiv. Du bist effizienter und machst weniger Fehler, wenn Du Dich auf eine Aufgabe konzentrierst, bis diese erledigt ist. Denn das Hirn kann sich nur auf eine Aufgabe konzentrieren. Multitasking ist in Wirklichkeit ein permanentes switchen zwischen den Aufgaben.

Probiere diesen einfachen Trick aus, um motiviert und konzentriert zu bleiben: Wenn Deine Konzentration gesteigert werden muss, verdünne 1 Tropfen Pfefferminze mit 4 Tropfen Trägeröl und reiben Sie sie auf Ihre Schläfen, um ein anregendes Aroma zu erhalten.

Was auch hilft: schalte Dein Telefon, eMail-Programm und ähnliches wenn es möglich ist aus oder auf Lautlos. Das reduziert die Ablenkungen ungemein, und Du bleibst konzentriert auf Deinen Aufgaben.

4. Priorisieren

Sicher, ein Tag hat 24 Stunden, aber wenn Du versuchst, alles auf einmal zu erledigen, kann sich der Tag viel kürzer anfühlen. Setze Dir kleinere, realistischere Ziele und denke daran, Deinem Zeitplan auch etwas Luft zum Atmen zu geben. Du bist doch kein Roboter!

Wenn Du Panik verspürst, frage Dich: „Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn ich das heute nicht erledige?“ Wahrscheinlich können die meisten Dinge auf Deiner Liste ein oder zwei Tage warten. Konzentriere Dich auf das, was Du heute erledigen kannst, nicht auf das, was Du nicht kannst.

Und „esse den Frosch zuerst“, oder wie derBrite sagt: „Eat the frog first.“ Wir tendieren dazu, unbeliebte Aufgaben vor uns her zu schieben. Letztendlich müssen wir sie aber doch machen und mit der Wiederwilligkeit dagegen verlieren wir einfach viel Zeit, und haben den ganzen Tag ein mulmiges Gefühl, weil der Frosch noch auf uns wartet. Also iss ihn am Anfang, dann ist er weg und der Rest vom Tag wird leichter. Und wenn Du zwei Frösche hast, iss den hässlicheren zu erst!

5. Wende die 80/20-Regel an

Die 80/20-Regel besagt, dass 80 Prozent Deiner Ergebnisse aus 20 Prozent Deiner Bemühungen stammen. Eine andere Sichtweise ist, dass Du 80 Prozent Deiner Arbeitslast in 20 Prozent Deiner Zeit erledigen kannst. Oder an einem praktischen Beispiel erklärt: 80 Prozent der Kartoffeln kannst Du mit der Maschine in 20 Prozent der Zeit ernten. die letzten 20 Prozent, die kleinen Kartoffeln, musst Du händisch aufsammeln und brauchst dafür 80 Prozent der Erntezeit. Vielleicht reichen Dir aber 80 Prozent der Kartoffel!

Stelle zunächst fest, wann Deine maximale Produktivität erreicht ist. Dies ist die Tageszeit, zu der Du die meiste Energie und Konzentration hast. Wenn Du kannst, plane die meisten Deiner Aufgaben in diesem Zeitraum. Und dann schaue, was, oder wie viel, Du wirklich machen must. Müssen die letzten 5 oder 10 Prozent Perfektion wirklich sein? Denke daran: Klüger und nicht härter zu arbeiten ist der Schlüssel, um eine produktivere Person zu werden. 

6. Gönne Dir buchstäblich eine Pause

Manchmal ist das Ausschalten des Produktivitätsmodus das Beste, was Du tun kannst. Hast Du jemals eine großartige Idee gehabt oder ein Problem in der Dusche gelöst? Das liegt daran, dass sich Ihr Gehirn genug entspannen kann, um dann einen Durchbruch zu erzielen.

Plane Pausen in Deinen Tag und behandeln Sie sie wie wichtige Termine (weil sie es sind!). Eine Stunde Lesen eines Buches oder 10 bildschirmfreie Minuten können Wunder für Deine Motivation und geistige Ausdauer bewirken.

7. Vermeide Ablenkungen

Wer von uns hat nicht schon einmal einen ganzen Nachmittag in den sozialen Medien verschwendet oder sich schuldig gemacht, 50 Mal am Tag die E-Mails abgerufen zu haben? Selbst der Anblick eines leuchtenden Bildschirms oder das Ping einer eingehenden Nachricht kann Deine Produktivität beeinträchtigen.

Erfolgreiche Menschen lernen, Ablenkungen zu übertönen. Versuche beispielsweise, die Fokussierung von Musik oder einen guten Podcast einzuschalten, während Du arbeitest, putzt oder lernst. Das Üben von Achtsamkeit ist auch ein guter Weg, um Deine Aufmerksamkeit auf die anstehende Aufgabe zu lenken.

Wie schon einmal oben gesagt: Schalte Dein Handy auf stumm, mach das eMail-Programm aus, ………

8. Zeige Dir etwas Mitgefühl

Manchmal wirst Du nicht Deine gesamte To-Do-Liste abhaken, und das ist in Ordnung. Das Leben passiert – lass es gehen! Wenn Du dich ausgelaugt fühlst, nimm Dir den Nachmittag oder Abend frei, um Dich zu erholen, gut zu schlafen und den Tag morgen zu nutzen.

Probiere diese Stressabbau-Aktivitäten aus, während Du Dir eine dringend benötigte Auszeit gönnst, um dem Burnout vorzubeugen:

  • Tu etwas nur für dich. Schreibe in ein Tagebuch, mache ein Puzzle, kuschle mit einem Kätzchen, …
  • Rufe einen Freund oder ein Familienmitglied an, um zu chatten. Nur mit Menschen zusammen zu sein, die Du liebst, kann Dir helfen, Deine Batterien wieder aufzuladen.
  • Gönne Dir eine warmes Fußbad oder eine Fußmassage. Verdünne für ein DIY-Massageöl einige Tropfen schwarzen Pfeffers mit Deiner Lieblingsfußcreme oder Deinem Lieblings-Trägeröl.
  • Schaffe Dir ein angenehmes Klima in dem Du Deine Lieblingdüfte vernebelst. Ganz gleich ob es am Abend etwas entspannendes, oder am Morgen etwas inspirierendes ist.

8 ½. Unterstütze Dich mit ätherischen Ölen

Dies ist kein eigener Tipp, sondern eher eine Ergänzung zu den 8 Tipps von oben. Denn jeden dieser Tipps kannst Du für Dich mit ätherischen Ölen bereichern und optimieren. Ein entspannendes Öl in der Pause, ein pushendes Öl beim Sport oder ein Öl für die Konzentration bei der Arbeit. 

Wenn Du mehr dazu wissen möchtest, oder eine Beratung braust, dann melde Dich ganz unverbindlich bei mir.