Fumidor – Wohlbefinden inhalieren

3 Fumidor mit Inlays

Wohlbefinden inhalieren mit dem Fumidor? Wie soll das gehen? Es mag auf den ersten Blick ein wenig verwundern ätherische Öle „auf Lunge zu rauchen“. Die meisten Menschen denken (auch ich am Anfang), dass das viel zu stark und intensiv ist. Aber dem ist nicht so. Selbst ein relativ starkes Öl wie Pfefferminze lässt sich sehr angenehm inhalieren.
Die Wirk- & Anwendungsweise ist denkbar einfach: Einen Tropfen des gewünschten Öls, bzw. der gewünschten Mischung auf das Filz-Inlay geben, in den Fumidor geben und inhalieren. Fertig.

Am einfachsten geht das, in dem man das Filz-Inlay schon einmal ein bisschen in den Fumidor steckt, den Tropfen auf den herausstehenden Teil gibt, und das ganze dann ganz in den Fumidor schiebt. Wie lange sich der Tropfen im Fumidor hält, hängt natürlich in erster Linie von der Intensität der Benutzung ab.

ACHTUNG! An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, das für eine direkte Inhaltation natürlich nur absolut hochwertige, 100% naturreine ätherische Öle genommen werden dürfen. Am besten Öle, die als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen sind. Jegliche künstlich erzeugten Öle, „Duftöle“, Öle mit Zusatzstoffen oder aus dubiosen Quellen können ernsthafte Schäden in der Lunge verursachen!

ACHTUNG! Der Fumidor ist nur dafür gemacht, den eigenen Körper und das Wohlbefinden zu unterstützen. Er ist ein Wellnessprodukt. Er dient nicht zur Behandlung von Krankheiten oder Beschwerden! Bei Schmerzen und anderen körperlichen Beschwerden, lasse Dich sich bitte ärztlich untersuchen.

Verschiedene Wirkweisen

Neben der Wirkung der Öle hat der Fumidor aber auch noch andere Wirkweisen.
Viele Menschen die mit dem Rauchen aufgehört haben, oder aufhören möchten, tun sich schwer damit, „nichts mehr zwischen den Fingern zu haben“. Voilá, der Fumidor passt wunderbar zwischen die Finger, es wird quasi nichts mehr vermisst.

Teilweise bei der Rauchentwöhnung, vor allem aber beim Gewichtsmanagment geht es vielfach darum, dass die Menschen einen Geschmack im Mund haben wollen. 

Fumidor in Ahorn mit Filz-Inlay

Bei den meisten Heißhungerattacken geht es ja nicht darum, dass der Körper einen Kaloriendefizit hat. Es ist entweder die „Lust“ was zu naschen, oder der Insulinspiegel der nach Beschäftigung sucht. Beidem lässt sich mit dem Fumidor, bzw. mit entsprechenden Ölen entgegenwirken!
Auch bei der Stressreduktion kann der Fumidor helfen. Natürlich mit dem passenden Öl, aber auch in dem man zwischendurch bewusste Pausen zum „Rauchen“ oder eben „Fumen“ einlegt. Das muss gar nicht lange sein. Schon ein paar tiefe und ruhige Atemzüge helfen Stresshormone abzubauen.

Davon abgesehen ist es eine sehr interessante und für die meisten wohl ganz neue Erfahrung, die Öle einmal so zu schmecken. Gerade bei Kräutern und Gewürzen ist dies eine ganz faszinierende Sache. Aber Mann und Frau können durchaus auch Zedernholz oder ähnliches „rauchen“. Einfach einmal ausprobieren. Aber wie immer gilt: Vorsichtig starten, langsam herantasten, und auf das hören, was der Körper sagt!

Es gibt also vielfältige Möglichkeiten um mit dem Fumidor Wohlbefinden zu inhalieren.

Die verschiedenen Einsatzbereiche des Fumidor

Fumidor in Ahorn, Form 2 mit Stößel und Filz-Inlays

Sicherlich wird der Eine oder die Andere noch andere, speziellere Anwendungsgebiete finden. Ich habe hier einmal die für mich wichtigsten aufgeführt:

Gewichtsregulation

Das wichtigste Instrument zur Gewichtsreduktion ist und bleibt eine gesunde und typgerechte Ernährung. Aber gerade das fällt häufig im Alltag schwer, bzw. kann nicht richtig zur Geltung kommen: Stress auf der Arbeit, emotionales Essen, „Gruppenzwang“, alte Gewonheiten, und, und, oder, oder, oder. Es gibt vieles was uns im Alltag in die Queere kommen kann. 

Wie kann da der Fumidor helfen?

  • Geschmack im Mund: Wer zwischendurch gerne etwas nascht, weil er oder sie einen Geschmack im Mund braucht kann sich diesen Geschmack mit einem passenden Öl holen. Seien es frische Zitrus-Öle, die kühlende Pfefferminze im Sommer, oder Orange mit Zimt und Nelke im Winter. Es gibt immer einen passenden Geschmack.
  • „Keeping the fingers busy“: Das kennen wir von den Nüssen an der Bar. Es gibt einfach Situationen in den wir „unsere Finger beschäftigen müssen“. Auch hier ist es natürlich viel sinnvoller, den Fumidor einzusetzen, als irgendwelche Snacks zu essen. Die haben im besten Fall „nur“ einen haufen Kalorien, im schlechtesten Fall auch noch reichlich andere Zusatzstoffe.
  • emotionales Essen: Ein sehr großes Problem unserer Zeit. „Nervenfutter“ zur Beruhigung oder zum Stressabbau. Beim emotionalen Essen haben wir keinen Mangel an Nährstoffen. Und so ist jede zusätzliche Kalorie zwar vielleicht gut für die Nerven, geht aber ohne Umweg direkt auf die Hüften. Mit passenden Ölen können wir aber an den Ursachen für des emotionalen Essens arbeiten und so das Verlangen nach den Snacks reduzieren. Das können, je nach Ursache und Situation, entspannende und beruhigende einzel-Öle sein, Mischungen wie „Stress Away“, „Release“ oder „Peace & Calming“, oder einfach ein Lieblingsöl, mit dem Mann oder Frau etwas positives verbindet. Dazu sei noch angemerkt, dass wir uns mit ätherischen Ölen auch sehr gut konditionieren können.
  • Heißhungerattacken: Heißhungerattacken haben meist ihren Ursprung im emotionalen Essen, oder in einem auf und ab des Insulinspiegels. Der wird durch zuckerreiche Snacks immer wieder nach oben getrieben, fällt dann ab wieder schnell ab und gibt uns das Gefühl etwas neues zu brauchen. Das beste Mittel hier ist natürlich bewussteres Essen. Für die Schnelle zwischendurch kann aber auch schon ein passendes Öl im Fumidor helfen: Vanille und Zimt reduzieren die Lust auf Süßes. Pfefferminz, Spearmint (grüne Minze), Grapefruit und Ingwer reduzieren den Heißhunger bzw. Appetit ganz allgemein.
  • Sonstige Öle: Zitrone kurbelt Fettverbrennung an. Grapefruitöl regt den Stoffwechsel an, und unterstützt somit den Körper schneller auf vorhandene Reserven zuzugreifen.

Rauchentwöhnung

„Mit dem Rauchen aufzuhören ist ganz einfach – habe ich schon über 20 mal gemacht…“

Vom Rauchen los zu kommen, und nicht wieder anzufangen ist für viele eben nicht einfach. Vor allem wenn im Umfeld weiter geraucht wird. Dann kann der Fumidor durchaus gute Dienste leisten. Aber auch bei der anschließenden Entgiftung oder bei den Entwöhnungssymptomen können diverse Öle helfen.

Fumidor in Nuss, Form 3
  • „Keeping the fingers busy“: Ähnlich wie beim Essen kann es gerade am Anfang schwierig sein, nichts mehr zwischen den Fingern zu haben. Da hilft der Fumidor schon, egal welches Öl Mann oder Fau benutzt.
  • Öle von Schwarzem Pfeffer und Angelika: Eine kleine Studie hat schon 2013 gezeigt, dass „Sowohl schwarzer Pfeffer als auch Angelika reduzierten das Verlangen nach Nikotin und ließen eine längere Verzögerung vor dem nächsten Tabakkonsum zu. Schwarzer Pfeffer reduzierte jedoch das Verlangen stärker als Angelika, und Angelika ließ eine längere Verzögerung zu als schwarzer Pfeffer.“ (Studie auf Pubmed). Auch dem Nelkenöl (englisch „Clove“) und Ingwer werden eine unterstützende Wirkung bei Suchterkrankungen nachgesagt.
  • Pause machen: Die Gewohnheit eine Pause zu machen (und sich etwas in den Mund zu stecken) muss man gar nicht bekämpfen. Warum an allen Fronten gleichzeitig kämpfen? Also: mach eine Pause, das ist auch gut für den Abbau von Stress. Aber nimm statt der Zigarette den Fumidor und ein Öl, welches Dir gut tut!
  • Unterstützung für die Lunge: ätherische Öle wie Pfefferminz und Eukalyptus unterstützen den Körper nach dem Rauchen die Lunge zu reinigen und zu stärken. Die Sauerstoffaufnahme wird verbessert und ein positiver Effekt schneller fühlbar. Ein wichtiger Punkt um nicht wieder an zu fangen. Aber bitte langsam und vorsichtig anfangen. So viel gutes auf einmal ist die Lunge einfach nicht gewöhnt!
  • Entgiftung: Zitrone, Grapefruit und Pfefferminz helfen dabei den Körper zu entgiften, das Lymphsystem an zu regen und die Schadstoffe auszuleiten. Unterstützend dazu bietet sich natürlich alles an, was das Immunsystem stärkt.
  • mildern der Entzugserscheinungen: die wohl häufigste Entzugserscheinung sind Kopfschmerzen. Da haben sich für die meisten Menschen Lavendel und Pfefferminz bewährt. Wenn es eher auf den Magen schlägt sind Pfefferminz, Ingwer, Anis, Fenchel und Kümmel sehr hilfreich. Ob Mann oder Frau dies dann eher „raucht“ oder besser auf den Magen aufträgt sei dann jedem selbst überlassen.
  • Sonstige Öle: das hängt natürlich auch davon ab aus welchen Gründen geraucht wird. Zur Stressreduktion ist etwas anderes sinnvoll als bei reiner Gewonheit, weil man mal „cool“ sein wollte, oder zur Nervenberuhigung. Dies ist also ein Thema was Du am besten mit Deinem Aromapraktiker besprichst. Es können auch Öle helfen, die nicht direkt mit dem Rauchen in Verbindung stehen, z.B. Zitrone mit seiner Stimmung aufhellenden Wirkung. Oder Bergamotte mit Angst reduzierender Wirkung.
3 Fumidor mit Inlays

Lungenpflege und Atemtraining

Durch das Loch und das Filz-Inlay ist die Luftmenge durch den Fumidor begrenzt. Viele Menschen haben sich an eine ganz flache Atmung gewöhnt die nur rund 10% des Lungenvolumens ausschöpft. Durch die Luftmengebegrenzung ist eine solch flache Atmung („Hechelatmung“) kaum möglich, bzw. für die meisten Menschen unangenehm. Der Fumidor verleitet dazu, tiefe und lange Atemzüge zu nehmen.

Das per se ist schon einmal ein Gewinn für den Körper wenn es regelmäßig gemacht wird.
Naheliegend, dies auch noch mit Ölen zu unterstützen, die gut für Deine Lunge sind!
Klassiker sind da natürlich die Öle, die wir aus der Erkältungszeit und von Atemwegserkrankungen kennen: Eukalyptus, Pfefferminz, Kiefer (Latschenkiefer) und Fichte. Aber auch Weihrauch, Myrrhe, Ysop und Teebaum können die Lunge unterstützen. Und zu guter Letzt auch diverse Kräuter-Öle wie Oregano, Thymian, Basilikum und Kamille.

Erkältungszeit und Atemwegsprobleme

In der Grippe- & Erkältungszeit kennen wir alle die verschiednsten Mittel zum Einreiben der Brust, als Hustenbonbon oder Erkältungsbad. In den meisten fertigen Produkten finden wir (welch Überraschung) ätherische Eukalyptus- und Pfefferminzöle. Manchmal noch mit Tannenöl oder anderen unterstützt. Aber warum denn das Öl nicht auch inhalieren, diekt da hin wo das Problem sitzt?

Der Anwendungsbereich ist da breit gestreut, möglich sind zum Beispiel:

  • Öle die die Lunge untersützen und die Sauerstoffaufnahme des Blutes unterstützen.
  • Mischungen die, je nach Infekt, antibakteriell oder antiviral wirken können.
  • Öle die Schleimlösend sind und Auswurffördernd.
  • Aromen die entspannend oder schmerzlindernd wirken können.

 

Um es etwas zu vereinfachen hier ein paar Beispiele welche Öle bei welchen Beschwerden unterstützen können:

  • Asthma: Nelke, Pfefferminz, Lavendel, Eukalyptus, Oregano, Thymian, Weihrauch, röm. Kamille
  • Bronchitis: Lavendel, Rosmarin, Eukalyptus, Teebaum, Thymian, Zimt
  • Allergien: Pfefferminz, Basilikum, Lavendel, Eukalyptus, Zitrone, Teebaum
  • Lungenentzündung: Oregano, Thymian, Nelke, Zimt, Pfefferminze
  • Husten & Erkältung: Zitrone, Teebaum, Pfefferminze, Kamille, Oregano, Thymian, Lavendel, Eukalyptus
  • Atemwegsbeschwerden: Eukalyptus, Thymian, Rosmarin, Kamille, Weihrauch
  • Lungenkrebs: Thymian, Muskatellersalbei, Weihrauch, Lavendel, Myrrhe, Lemongrass
  • Keuchen: Eukalyptus, Lavendel, röm. Kamille, Bergamotte

Stressreduktion

Stress und Bluthochdruck gehören zu den Geisseln unserer Zeit. Aber wir sind ihnen nicht schutzlos ausgeliefert. Natürlich sind auch hier die maßgebenden Faktoren unsere Lebens- und Ernährungsweisen. Darüber hinaus können wir mit Bewegung, Meditation, Yoga usw. einiges verbessern. Aber für zwischendurch, für unterwegs und für den Alltag sind auch hier die Öle wieder ein guter und hilfreicher Begleiter.
Der Fumidor eignet sich hier ganz besonders, weil sich wieder die Pause mit bewusstem Atmen und den ätherischen Ölen verbinden lassen. Und zusammen wirkt es einfach besser.

Fumidor in Buche, Form 1

Welche Öle sind hier geeignet? Ein paar Beispiele:

  • Lavendel: beruhigend und entspannend, emotional ausgleichend.
  • Weihrauch: hebt die Stimmung, schärft den Fokus und reduziert „Hintergrundrauschen“ in den Gedanken
  • Orange: Stimmungsaufhellend und entspannend.
  • Ylang Ylang: ein sehr ausgleichendes Öl, besonders auch für den Blutdruck
  • Zedernholz: beruhigend, entspannend und erdend.
  • röm. Kamille: beruhigt, reduziert Reizbarkeit und rastlose Gedanken.
  • Vanille: beruhigend und stimmungsaufhellend, regt die Ausschüttung von Serotonin an.
  • Sandelholz: entspannend, antidepressiv und schlaffördernd.
  • Zitrusöle allgemein: stimmungsaufhellend und gut bei angespannten Nerven.

Reinigung und Pflege

Fumidor in Kirsche, Form 2

Der Fumidor hat eine geölte Oberfläche. Diese ist nachhaltig, umweltfreundlich und ökologisch. Es wird ein Lebensmittel- und Kinderspielzeug-taugliches Öl verwendet. Zur Reinigung einfach mit einem feuchten Mikrofasertuch abwischen. Bei stärkeren Verschmutzungen ggf. mit einem milden Reinigungsmittel (Spülmittel) säubern. Mit der Zeit und je nach Gebrauch wird die geölte Oberfläche abgetragen. Bei Bedarf einfach mit Lebensmitteltauglichem, bzw. speichelfestem Öl nachbehandeln.

 

Die Innenseiten sind mit Schellack behandelt. Dadurch kann das Holz den Duft bzw. Geschmack der Öle nicht so einfach annehmen. Trotzdem empfiehlt es sich die Filz-Inlays heraus zu nehmen, wenn der Fumidor nicht benutzt wird (z.B. über Nacht). Dann kann zum einen das Öl nicht auf das Holz einwirken, zum anderen kann das Holz ablüften.

Wohlbefinden inhalieren. Mit dem Fumidor ganz einfach!

Bei weiteren Fragen zum Fumidor und seiner Verwendung nimm einfach Kontakt zu mir auf. 

Gerne auch, wenn Du weitere Fragen hast zur Aromatherapie im Alltag, ätherischen Ölen, einen gesunden Lebensstil, oder der Frage, wie man damit Geld verdienen kann.

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