Kamtschatka-Heckenkirsche

Maibeere, Früchte

Lonicera caerulea var. kamtschatica

Auch: Blaue Heckenkirsche, Maibeere ® , Lenzbeere, Sibirische Blaubeere, Kamtschatka-Heidelbeere, Honigbeere

Inhaltsstoffe: Antioxidantien, Vitamine (A, B, C, E), Eisen, Magnesium, Phosphor, Kalzium

Maibeere, Früchte am Strauch

Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist eine vergleichsweise junge Kulturart. 

Der Name Maibeere® stammt von der Schweizer Baumschule Häberli Fruchtpflanzen AG. 

Weil es eine eingertagene Marke ist benutzen viele Baumschulen eigenen Bezeichnungen. 

Sie ist pflegeleicht, anspruchslos und meist die erste Naschfrucht im Garten. 

Achtung! Die heimischen Heckenkirschen enthalten giftige Inhaltsstoffe!

Kulinarik: In guten Lagen und bei guten Wetter kann die Ernte Mitte bis Ende Mai beginnen. Die Reife ist fortlaufend und erstreckt sich über zwei bis drei Wochen.

Die Früchte sind vom Geschmack her ähnlich der Kultur-Heidelbeere. Ursprünglichere Sorten sind eher herb-säuerlich. 

Ausser als Naschfrucht, lässt sie sich natürlich verwenden wie jedes andere Obst auch.

Konservieren: entweder rasch einfrieren oder zu Marmelade verkochen.

 

Anbau: Die Sträucher wachsen aufrecht und können im Abstand von 1,5 m gepflanzt werden. Geschnitten werden sie wie Johannisbeeren. Die Fruchtgröße lässt sich durch ein jährliches Auslichten der Sträucher erhöhen. Ältere Triebe und überzählige Neutriebe (es reichen drei) werden im Juni bodennah abgeschnitten.

Alleinstehen ist der Ertrag eher gering, zwei Sorten nebeneinander erhöhen den Fruchtertrag deutlich.

Wie der Name schon vermuten lässt kommt sie aus einem rauen, kühlen Klima. Sie ist Frosthart und verträgt auch lichtschattige Standorte. Der Vegetationszyklus ist kurz, ab August verfärben sich schon die Blätter. Sie eignet sich dadurch aber als Heidelbeer-Ersatz wo ein Anbau von Heidelbeeren nicht gut möglich ist. Sie lässt sich auch gut in Kübeln kultivieren.

Vermehrung im Juni / Juli durch Stecklinge.

Maibeere, Früchte
Schlagwörter: